Code of Conduct

Vereinbarung zur Kooperation zwischen der Landeskonferenz der Gleichstellungs­beauftragten an sächsischen Hochschulen, vertreten durch die LaKoG-Sprecherinnen, und der Koordinierungs­stelle zur Förderung der Chancengleichheit an sächsischen Universitäten und Hochschulen, vertreten durch die Leiterin.

Von den LaKoG-Sprecherinnen beantragt und vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst im Jahr 2009 eingerichtet, berät und unterstützt die Koordinierungsstelle zur Förderung der Chancengleichheit an sächsischen Universitäten und Hochschulen (im folgenden kurz „Koordinierungsstelle“) u.a. die größtenteils ehrenamtlich arbeitenden Gleichstellungs­beauftragten der sächsischen Hochschulen, zusammen­geschlossen in der Landeskonferenz der Gleichstellungs­beauftragten an sächsischen Hochschulen (im folgenden kurz „LaKoG“), als zentrale Beratungs-, Informations-, Weiterbildungs- und Netzwerkeinrichtung.

Ziel des Code of Conduct ist es, für die Kooperation zwischen der LaKoG Sachsen und der Koordinierungsstelle grundlegende Absprachen der Zusammenarbeit zu treffen, um Synergien im Bereich der hochschulischen Gleichstellungsarbeit optimal nutzen zu können.

Die LaKoG Sachsen und die Koordinierungsstelle vereinbaren einen ständigen Austausch und inhaltliche Absprachen zu gemeinsamen Themen der LaKoG und der Koordinierungsstelle. Im Rahmen von regelmäßigen Besprechungen der LaKoG-Sprecherinnen und der Leitung der Koordinierungsstelle werden gemeinsame Arbeitsschwerpunkte definiert und hochschul­gleichstellungspolitische Zielstellungen beraten. Gemeinsame Stellungnahmen zu gleichstellungsrelevanten Themen bedürfen der Zustimmung von mindestens zwei LaKoG-Sprecherinnen und der Leitung der Koordinierungsstelle.

Bei der Vor- und Nachbereitung der LaKoG-Sitzungen (z. B. Konzeption und Akquirierung von Inputs, Vermittlung von ReferentInnen) unterstützt die Koordinierungsstelle die LaKoG-Sprecherinnen. Die Koordinierungsstelle erarbeitet den Länderbericht Sachsen. Die Einladung und Protokollierung der Sitzungen liegt in der Verantwortung der LaKoG-Sprecherinnen. Die Leiterin der Koordinierungsstelle fungiert als Multiplikatorin der Ergebnisse der LaKoG gegenüber der Politik und innerhalb der Hochschulen.

Die Leiterin der Koordinierungsstelle ist bei den Sitzungen der LaKoG Sachsen ständiger Gast. Ebenfalls als ständiger Gast nimmt eine LaKoG-Sprecherin an den Sitzungen des Beirats der Koordinierungsstelle teil.

Die LaKoG-Sprecherinnen werden zu Stellenbesetzungsverfahren der Koordinierungsstelle mit beratender Stimme eingeladen.

Die Leiterin der Koordinierungsstelle kann die LaKoG-Sprecherinnen bei den Sitzungen des erweiterten BuKoF-Vorstandes und der verschiedenen BuKoF-Kommissionen vertreten.

Im Mittelverwendungsplan der Koordinierungsstelle ist eine finanzielle Unterstützung der LaKoG-Sprecherinnen vorgesehen. Höhe und Umfang der finanziellen Förderung wird durch eine Richtlinie geregelt.

Der Code of Conduct tritt am Tag nach seiner Unterzeichnung in Kraft.

Leipzig, den 13.07.2015

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